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Zentralschweiz

Kein Ansturm auf Notbetreuungsangebote

16. März 2020, 18:09 Uhr
Laut aktuellem Stand bleibt Notbetreuungsangebot verschont
Nootbetreuungsangebote von Ansturm verschont geblieben

Die Notbetreuungsangebote an Zentralschweizer Schulen sind am ersten Tag, an dem die Schulen in der ganzen Schweiz geschlossen blieben, von einem Ansturm verschont geblieben. Nur wenige Kinder mussten sie in Anspruch nehmen. Dies dürfte sich im Laufe der Woche ändern.

Von den insgesamt 5900 Kindern und Jugendlichen, die in der Stadt Luzern die Volksschule besuchen, kamen gerade mal 62 am Montagmorgen zur Schule, weil die Eltern für sie keine Betreuung organisieren konnten. Dies sagte Vreni Völkle, Rektorin der Stadtluzerner Volksschule, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Hauptsächlich seien es kleinere Kinder, die betreut werden müssten. Und diese Kinder seien aber nicht einfach da gestanden am Montagmorgen. «In den meisten Fällen riefen die Eltern vorher an und fragten, ob ihre Kinder kommen dürften», sagte Völkle. Das sei sehr vorbildlich. Und es seien auch wirklich nur solche Kinder gekommen, deren Eltern keine andere Betreuungsmöglichkeit hätten.

Quelle: Radio Pilatus
veröffentlicht: 16. März 2020 18:09
aktualisiert: 16. März 2020 18:09