Wegen Krebsgefahr

Swissmedic wollte Zuger Livinguard-Maske verbieten

14. Mai 2022, 09:43 Uhr
Die Schutzmaske Livinguard war zu Beginn der Corona-Pandemie ein Verkaufsrenner. Vor Kurzem musste der Zuger Hersteller jedoch Konkurs anmelden. Nun wird bekannt, dass der Bund die Maske schon länger im Visier hatte – wegen einer krebserregenden Substanz.
Die Maske der Zuger Firma Livinguard war ins Visier der Behörden geraten, weil sie eine krebserregende Substanz enthalten soll.
© KEYSTONE/Gian Ehrenzeller

Bereits im Herbst 2020 erhielten das Bundesamt für Gesundheit und ein kantonaler Laborvertreter eine Warnmeldung. Auf der Livinguard-Maske sei eine möglicherweise krebserregende Chemikalie aufgebracht, die die Coronaviren zerstören soll, berichtet die «Luzerner Zeitung».

Später hat sich auch die Schweizer Arzneimittelbehörde Swissmedic eingeschaltet. Sie forderte den Maskenhersteller auf, künftig auf die entsprechende Chemikalie zu verzichten. Gleichzeitig wollte Swissmedic verbieten, die Maske ab Ende Juni 2022 weiter in Umlauf zu bringen.

Dies wird nun hinfällig, da die Zuger Firma in Konkurs gegangen ist. Dieser habe allerdings nichts mit dem Entscheid von Swissmedic zu tun, versichert der Livinguard-Firmenchef.

Den ganzen Artikel kannst du unter luzernerzeitung.ch lesen.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 14. Mai 2022 09:41
aktualisiert: 14. Mai 2022 09:43
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