Verteidigung

VBS 2020 mit einem Fünftel weniger Schadenfällen konfrontiert

16. März 2021, 11:49 Uhr
Verteidigungsminiserin Viola Amherd und Armeechef Thomas Süssli. (Archivbild)
© Keystone-SDA
Beim VBS sind 2020 ein Fünftel weniger Schadenfälle gemeldet worden als im Vorjahr. Die Kosten sanken um 1,39 Millionen auf 11,92 Millionen Franken. Hauptgrund für den Rückgang ist die Corona-Pandemie.

Der Bund trägt die Risiken für Schäden an eigenen Werten und Haftpflicht-Folgen grundsätzlich selbst. Schäden durch Bundesfahrzeuge, vom Militär verursachte Sach- und Landschäden sowie zivile Personenschäden reguliert das Schadenzentrum des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS).

Insgesamt gingen im vergangenen Jahr 5710 Schadenmeldungen ein, teilt das VBS mit. Das Schadenzentrum weist Ausgaben von 8,04 Millionen Franken für Schäden an Bundesfahrzeugen aus. Für Schäden an Zivilfahrzeugen fielen 1,19 Millionen Franken an. 2,03 Millionen Franken flossen für Land- und Sachschäden. Für Personenschäden wendete das Zentrum 660'000 Franken auf. Aus Regressen nahm es 648'000 Franken ein.

Den Rückgang der Ausgaben und der Schadenfälle führt das VBS unter anderem auf die Coronavirus-Pandemie zurück. Zahlreiche Übungen und Wiederholungskurse wurden abgesagt oder verschoben. Entsprechend wenige Kilometer legten die Militärfahrzeuge zurück.

Zudem gab es in der ersten Pandemie-Welle im Frühling 2020 merklich weniger Verkehr und somit ein gesunkenes Unfallrisiko. Die Verkehrsunfälle machen die Mehrzahl der Fälle beim Schadenzentrum aus. Auch die Präventionsarbeit der Armee trug Früchte.

Das Schadenzentrum VBS und die extern beauftragten Schadenexperten wurden durch die Pandemie bei ihren Aufgaben nicht behindert, wie es weiter hiess.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 16. März 2021 11:49
aktualisiert: 16. März 2021 11:49