Nach Bundesratsentscheid

Zuger SVP-Aeschi: «Jetzt nehmen wir das Heft selbst in die Hand!»

25. Februar 2021, 07:11 Uhr
Die am Mittwoch getroffenen Entscheide des Bundesrats kommen nicht überall gut an. Während man etwa bei der SP hinter den leichten Lockerungen steht, gehen diese der SVP und der Mitte zu wenig weit.

Quelle: TeleZüri

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Seit längerem kritisiert die SVP das Vorgehen des Bundes aufs Schärfste. Dementsprechend unzufrieden ist etwa auch der Zuger Thomas Aeschi, Fraktionspräsident der SVP, ab den ersten vorsichtigen Lockerungen des Bundes. Für ihn gehen diese nicht weit genug.

«Wir nehmen das Heft nun selbst in die Hand!», sagt Aeschi gegenüber PilatusToday und Tele1. Am Freitag tagt die Wirtschaftskommission des Nationalrates. Man werde dort ganz konkret ins Gesetz schreiben, dass die Restaurants am 22. März öffnen dürfen. Auch die Terrassen der Skigebiete sollten dann geöffnet werden dürfen. «Wir können nicht nachvollziehen, dass Bundesrat Berset hier so stur ist und hunderttausende Frauen und Männer in den Ruin treibt.»

Quelle: tele1

Doch nicht nur seitens der SVP hagelt es Kritik am Bund, auch der Luzernerin Andrea Gmür, Fraktionspräsidentin der Mitte-Fraktion sind die Lockerungsschritte nicht genug. «Wir haben die Öffnung der Gastronomie gefordert ab dem 1. März im Aussenbereich und am 22. März im Innenbereich. Das ist nicht passiert», sagt die Politikerin. Ausserdem habe man bereits vergangene Woche ganz klar gefordert, dass die Fünfer-Regel im Privaten abgeschafft werden müsse. Diese gebe es aber immer noch.

Quelle: tele1

(mao)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 25. Februar 2021 07:01
aktualisiert: 25. Februar 2021 07:11