3000 Namen von Bankkunden an Frankreich

12. Juni 2015, 07:45 Uhr

Frankreich hat von der Schweiz 3000 Bankkunden-Daten erhalten. Die Betroffenen haben möglicherweise Steuern hinterzogen. Auf den Konten liegt Geld im Gesamtwert von 4,5 Milliarden Franken. Dies sagte der französische Haushaltsminister Eric Woerth in einem Interview mit der Wochenzeitung „Le Journal du Dimanche“.

Ein Teil der Konten stehe wahrscheinlich im Zusammenhang mit Steuerflucht. Die Schweiz hatte erst letzte Woche ein neues Doppel-Besteuerabkommen mit Frankreich abgeschlossen. Dabei ist auch eine Amtshilfe bei Steuerhinterziehung vorgesehen.

Das eidgenössische Finanzdepartement wollte gestern Abend keine Stellung beziehen.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 07:45
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