Armee zieht bei rund 100 Personen die Armeewaffen ein

12. Juni 2015, 07:00 Uhr

Die Schweizer Armee zieht bei rund 100 Armeeangehörigen die Waffe ein. Bei den betroffenen Personen bestehe offenbar die Gefahr, dass sie ihre Armee-Waffe missbrauchen könnten. Beim Verteidigungs-Departement bestätigte man einen entsprechenden Bericht der "Sonntagszeitung". Mit dieser und anderen Massnahmen reagierte die Armee auf das Tötungsdelikt in Zürich-Höngg im November vor zwei Jahren. Damals hatte ein Soldat, der aus der Rekrutenschule zurückgekehrt war, mit seinem Militärsturmgewehr ein ihm unbekanntes Mädchen an einer Bushaltestelle erschossen.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 07:00
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