Bund verbietet umstrittenem Islamprediger die Einreise

12. Juni 2015, 08:25 Uhr

Das Bundesamt für Migration hat einem umstrittenen Islamprediger aus Deutschland die Einreise in die Schweiz verweigert. Der Mann ist bekannt als Hassprediger und wollte morgen in Bern an einer Demonstration gegen das Minarett-Verbot teilnehmen. Der Bund begründete die Einreisesperre mit einem Artikel im Ausländergesetz. Dieser besagt unter anderem, dass man Ausländern die Einreise verbieten darf, wenn diese die öffentliche Sicherheit gefährden. Der Präsident des Islamischen Zentralrates der Schweiz und Organisator der Demonstration, Abu Ammar, zeigte sich überrascht über die Einreisesperre. Trotzdem wolle man "das Ding durchziehen".

Gemässigte Muslime distanzieren sich von der Demonstration. Verschiedene Organisationen haben auch gar keine Einladung erhalten.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 08:25