Calmy Rey verteidigt ihre Libyen-Strategie

12. Juni 2015, 09:00 Uhr

Bundesrätin Micheline Calmy Rey hat ihre Libyen-Strategie verteidigt. Hätte die Schweiz ihre Visa-Beschränkungen gegen Libyen nicht aufgehoben, dann würde in der Libyen-Affäre heute die Unterstützung der EU fehlen. Dies erklärte Calmy-Rey in einer Interview mit der „Mitteland Zeitung“. Hätte die Schweiz weiterhin an den Einreisebeschränkungen festgehalten, dann hätte dies ein Keil in die EU getrieben und die EU wäre nicht mehr in die Verhandlungen involviert. Weiter sagte Calmy Rey, die Verhandlungen seien äusserst schwierig. Zur Rücktrittsforderung der CVP-Nationalrätin Kathy Riklin meinte die Bundesrätin, Riklin mache sich damit zur Verbündeten der libyschen Regierung.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 09:00