Entwarnung im Gammelkäse-Fall für Konsumenten

12. Juni 2015, 05:20 Uhr

Rund um den italienischen Gammelkäse-Skandal gibt es Entwarnung für die Konsumentinnen und Konsumenten. Zum einen seien die vergammelten Käseprodukte nicht gesundheitsgefährdend hiess es beim deutschen Gesundheitsministerium. Zudem handelt es sich bei dem Fall offenbar um einen Fall der bereits zwei Jahre zurückliegt. Da der Fall nun gerichtsrelevant geworden war, sei es möglicherweise medienrelevant geworden. Die römische Zeitung "La Repubblica" hatte den Fall gestern ins Rollen gebracht. Sie berichtete, dass eine kriminelle Bande um einen 46 Jahre alten Sizilianer vergammelten und schimmeligen Käse in Italien und Deutschland so aufbereitet habe, dass er als Frischprodukte in Supermärkten angeboten wurde. Insegsamt sollen so 11'000 Tonnen Gammelkäse in den Handel gelangt sein. In den Produkten befanden sich Exkremente von Mäusen sowie Würmer.

Laut dem Bundesamt für Gesundheit gibt es bisher keine Hinweise, dass solcher Gammelkäse auch in die Schweiz geliefert wurde.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 05:20
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