Ex-Beamter im Zentrum der UBS-Affäre

12. Juni 2015, 05:30 Uhr

Bei den Untersuchungen rund um die mögliche UBS-Betrugsaffäre in den USA steht offenbar ein hoher Ex-Beamter im Visier. Laut dem „Wall Street Journal“ war der Mann im US-Schatzamt tätig, bevor er 2004 zur Grossbank wechselte. Er soll einer der sieben UBS-Manager sein, denen in New York Betrug vorgeworfen wird. Die UBS soll Kunden sogenannte „Auction Rate Securities“ als Barmittelgleiche Anlagen verkauft haben. Bei den Rate Securities handelt es sich um lang laufende Anleihen, deren Zinssatz in kurzen Abständen in Auktionen neu festgesetzt wird. Über die Risiken habe die Bank ihre Kunden nie aufgeklärt.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 05:30
Anzeige