Feuer wüten weiter und bedrohen immer mehr Häuser

12. Juni 2015, 07:45 Uhr

Die Waldbrände im Norden Athens wüten unvermindert weiter. Die heftigen Windböen, welche das Feuer immer wieder entfachten, liessen in der Nacht zwar nach. Dennoch konnten die rund 140 Brandherde noch nicht unter Kontrolle gebracht werden. Die Lage bleibe kritisch, sagte der griechische Regierungschef kurz nach Mitternacht nach einem Besuch der Einsatz-Zentrale der Feuerwehr in Athen. Nach fast 48 Stunden im Einsatz seien die Feuerwehrleute völlig erschöpft. Bisher verbrannten rund 200 Quadratkilometer Wald – das entspricht etwa der Fläche des Kantons Zug. Wie die Feuer ausbrachen ist noch unklar, es wird aber Brandstiftung vermutet.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 07:45
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