Geheimdienst weist Vergiftung von Juschtschenko zurück

11. Juni 2015, 23:15 Uhr
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Der ukrainische Geheimdienst hat Vorwürfe zurückgewiesen, in den mutmasslichen Giftanschlag gegen Präsidentschaftskandidat Juschtschenko verwickelt zu sein. Oppositionsführer Juschtschenko war im September schwer erkrankt, nach einem Essen mit dem Geheimdienstchef. Der Politiker führte die bei ihm festgestellte Dioxinvergiftung auf einen gezielten Anschlag seiner Gegner zurück. Unterdessen geht der Präsidentschaftswahlkampf in die Schlussphase. Drei Tage vor den Wahlen liegt Umfragen zufolge Juschtschenko deutlich in Führung.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 11. Juni 2015 23:15