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Gemeinde muss Einbürgerung von behindertem Kind prüfen

Gemeinde muss Einbürgerung von behindertem Kind prüfen

12.06.2015, 07:00 Uhr
· Online seit 01.01.2000, 00:00 Uhr
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Die Zuger Regierung hat im Zusammenhang mit dem Einbürgerungs-Gesuch eines behinderten Kindes einen Entscheid gefällt. Sie wies die betroffene Gemeinde an, auf das Gesuch einzutreten und dieses zu prüfen. Die nicht genannte Zuger Gemeinde hatte einem 12-jährigen Jungen die Einbürgerung verweigert, weil er geistig behindert ist. Die Begründung war, dass dem Jungen die notwendige Urteilsfähigkeit fehle, um Vor- und Nachteile des Schweizerseins zu kennen. Die Familie des Jungen kommt aus dem Balkan und lebt seit 20 Jahren in der Schweiz. Die beiden Geschwister des 12-Jährigen sind eingebürgert.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 07:00

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