Grenzstreit mit Serbien geht in neue Runde

12. Juni 2015, 10:15 Uhr

Im Grenzstreit zwischen Serbien und Kosovo will die NATO vorläufig die Kontrolle über die umstrittenen Grenzübergänge übernehmen. So lautet eine entsprechende Vereinbarung zwischen der NATO-Truppe und Serbien. Die errichteten Strassensperren würden demnach abgebaut. Die Regierung des Kosovos allerdings hat diese Einigung umgehend abgelehnt. Sie will die Grenzübergänge eigenen Polizisten unterstellen. Hintergrund des Streits ist ein vom Kosovo verhängtes Importverbot gegen serbische Waren. Um das Verbot durchzusetzen, hatte die kosovarische Regierung Polizisten an die Grenzübergänge geschickt. Seither ist die Situation mehrmals eskaliert.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 10:15
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