Im Prozess gegen Jackson ist Opfer erstmals in Zeugenstand getreten

12. Juni 2015, 01:05 Uhr
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Im Prozess gegen den Popstar Michael Jackson in den USA ist das angebliche Opfer erstmals in den Zeugenstand getreten. Es war die erste Begegnung zwischen ihm und Jackson, seit der heute 15-jährige mit seiner Familie 2003 Jacksons Neverland Ranch verlassen hatte. Dort soll der Sänger ihn sexuell missbraucht und Alkohol gegeben haben, so die frühere Anklage des Jungen. In der am Mittwoch nur einstündigen Vernehmung kurz vor Ende des Verhandlungstages erzählte der Junge, dass Jackson ihm und seinem jüngeren Bruder schon beim ersten Neverland-Besuch pornografisches Material zeigte. Der Sänger habe ihn auch sofort darum gebeten, seine Eltern um Erlaubnis zu bitten, dass er in Jacksons Schlafzimmer übernachten dürfte, gab der 15-Jährige vor der Jury zu Protokoll. Prozessbeobachter beschrieben den wichtigen Zeugen bei seinem ersten kurzen Auftritt vor Gericht als glaubwürdig und sympathisch. Am Donnerstag sollte die Befragung des Jungen durch Staatsanwalt Tom Sneddon fortgesetzt werden.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 01:05