Kantonsregierung unterstützt Massnahmen nach Justizskandal

12. Juni 2015, 09:00 Uhr

Der Justizskandal im Kanton Zug hat Folgen. Diverse Massnahmen sollen Vorkommnisse wie im Amt für Straf- und Massnahmenvollzug künftig verhindern. Im Kanton Zug waren während rund 20 Jahren fast 200 Straftaten nicht richtig vollzogen worden. Der damalige Amtsleiter hatte seine Führungsfunktion ungenügend wahrgenommen. Die Regierung unterstützt nun diverse Vorstösse der zuständigen Kommission im Kantonsparlament, unter anderem für ein elektronisches Absenzen-management. Zudem soll das Melderecht für kantonale Mitarbeiter, das sogenannte Whistle-blowing im Personalrecht neu geregelt werden.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 09:00