Kompromiss muss vorerst warten

12. Juni 2015, 10:20 Uhr

Der Kompromiss zur Krise im Kosovo kann vorerst noch nicht umgesetzt werden. Die serbische Minderheit will erst am Dienstag darüber entscheiden, ob sie der Vereinbarung zustimmt. Darauf haben sich die Gemeindepräsidenten von mehreren serbischen Orten geeinigt. Ihre Strassensperren auf den Transitrouten zwischen dem Kosovo und Serbien wollen die Serben bis dahin aufrechterhalten. Damit behindern sie jedoch die Umsetzung des Kompromisses. Denn eine Voraussetzung dafür ist, dass die Strassensperren geräumt werden. Der Kompromiss sieht vor, dass die Grenzübergänge der beiden Regionen vorläufig von der KFOR kontrolliert werden sollen.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 10:20
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