Lesegeräte von biometrischen Pässen sind unsicher

12. Juni 2015, 07:05 Uhr

Die Ablesegeräte für biometrische Pässe sind nicht sicher. Dies ergab ein Test des Bundesamtes für Kommunikation. So könnten Geräte angezapft und die Daten mit einfachen Mitteln mitgelesen werden. Über das Stromnetz sei dies bis auf eine Distanz von 500 Metern möglich, bestätigte ein Bakom-Sprecher einen Artikel des „Tagesanzeiger“. Das Problem sei allerdings gering, da die Daten verschlüsselt seien. Ein Name oder eine Passnummer sei gar nicht ersichtlich. Das Bundesamt für Polizei will die Geräte nun aber mit Filtern nachrüsten.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 07:05
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