Merz muss vor aussenpolitischen Kommission auspacken

12. Juni 2015, 07:45 Uhr

Bundespräsident Merz hat sich rund anderthalb Stunden vor der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats wegen des Vertrags mit Libyen verantworten müssen. Nach der Sitzung beantwortete Merz keine Fragen. Auch Kommissions-Präsident Geri Müller zeigte sich nicht gesprächig. Je mehr man rede, desto mehr gefährde man die Rückkehr der Schweizer Geiseln aus Libyen, sagte er. Die Kommission wolle nun den Ausgang der Affäre abwarten, bevor sie zur Analyse übergehe. Bundespräsident Merz hatte vergangene Woche Libyen in einer Vereinbarung grosse Zugeständnisse gemacht. Dies um zwei Schweizer Geiseln freizubekommen.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 07:45
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