Presse begrüsst den Rücktritt von Marcel Ospel

12. Juni 2015, 04:50 Uhr
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Der Abgang von UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel wird in der Schweizer Presse begrüsst. Die Basler Zeitung schreibt beispielsweise, dass Ospel einsehen musste, dass er Teil des Problems und nicht Teil der Lösung sei. Das Problem sei mit Ospels Abgang aber noch nicht gelöst, warnt der Blick. 40 Milliarden Franken habe die Grossbank UBS schon abgeschrieben. Weitere Milliarden-Abschreiber könne niemand ausschliessen. Der Tagesanzeiger sieht die Marke UBS in Scherben. Ausserdem sieht die Zeitung den Schweizer Bankenplatz gefährdet. Werte wie Sicherheit und Vertrauen seien durch den tiefen Fall der UBS Geschichte. Verschiedene Zeitungen warnen ausserdem vor Ospels designiertem Nachfolger Peter Kurer. Der Wirtschaftsanwalt sei nicht der Richtige. In dieser Krise brauche es einen Banker, findet die Neue Luzerner Zeitung. Kurer sei höchstens eine Übergangslösung.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 04:50