Selbstmorde nach Kriegseinsätzen in US-Armee

12. Juni 2015, 08:10 Uhr
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Die jahrelangen Kampfeinsätze im Irak und in Afghanistan hinterlassen in der US-Armee ihre Spuren. Die Selbstmordrate ist laut einem Zeitungsbericht auf Rekordniveau gestiegen. Die psychischen Folgen, unter denen die Streitkräfte heute litten, seien so gross wie nie zuvor, schreibt die Zeitung „Washington Post“. Eine kleine, aber steigende Zahl von Soldaten, nehme sich selbst oder anderen das Leben. In diesem Jahr sollen demnach 117 Soldaten Selbstmord begangen haben - 81 der Fälle sind bestätigt. Im Vorjahreszeitraum waren es 103 Selbstmorde.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 08:10
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