Sommaruga will mehr int. Zusammenarbeit im Asylwesen

12. Juni 2015, 10:10 Uhr
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Die Schweiz soll sich in der internationalen Migrationspolitik stärker einbringen. Das hat Justizministerin Simonetta Sommaruga gegenüber zwei Westschweizer Zeitungen gesagt. Vergangene Woche beklagten sich Kantonsvertreter, dass eine Mehrzahl der Asylsuchenden aus Ländern stamme, mit welchen die Schweiz keine Abkommen unterzeichnet habe. Dies mache eine Rückführung praktisch unmöglich. Sommaruga unterstrich aber, dass - mit Ausnahme von wenigen Ländern - mit nahezu allen Staaten Rückführungsabkommen bestünden. Es dürfe aber nicht nur darum gehen, Asylbewerber abzuwehren. Die humanitäre Dimension des Problems dürfe nicht vergessen gehen; die Migranten seien schliesslich einem enormen Druck ausgesetzt.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 10:10