Stimmvolk war bei biometrischen Pässen zwiegespalten

12. Juni 2015, 07:30 Uhr

Das knappe Ja zu den biometrischen Pässen Mitte Mai ist auf einen inneren Konflikt der Stimmbevölkerung zurückzuführen. Die Abwägung zwischen der Reisefreiheit im Ausland stand den Ängsten um den Datenschutz gegenüber. Dies zeigt die Vox-Analyse des Forschungsinstituts gfs. Demnach stimmten Personen die eher für eine verschlossene Schweiz eintreten gegen die Vorlage. Diejenigen die für eine offene Schweiz einstehen, sagten Ja. Das Schweizer Stimmvolk hatte die Einführung des biometrischen Passes nur mit einer Mehrheit von gut 5'000 Stimmen angenommen.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 07:30
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