Strafuntersuchung gegen 18 Rechtsradikale nach Angriff auf Demonstration

12. Juni 2015, 00:30 Uhr
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Der Kanton Luzern hat eine Strafuntersuchung gegen 18 Rechtsradikale aus den Kantonen Bern, Aargau und Luzern eingeleitet. Die Neonazis hatten in Willisau eine bewilligte Demonstration gegen Rassismus angegriffen und Waffen gehortet. Wie die Strafuntersuchungsbehörden mitteilten, werden den 15 bis 25 Jahre alten Männern Landfriedensbruch, Diebstahl, Sachbeschädigung sowie Widerhandlung gegen das Waffen-, das Militärstraf- und das Sprengstoffgesetz vorgeworfen. 25 zum Teil vermummte Rechtsradikale hatten am 30. Oktober in Willisau Jugendliche angegriffen, die gegen Rechtsextremismus demonstrieren wollten. Sie setzten dabei Raketen, Holzlatten und Bierflaschen ein. Verletzt wurde niemand, doch sagten die Veranstalter nach dem Angriff die bewilligte Kundgebung ab.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 00:30