Studie zu rechtsextremen Jugendlichen

12. Juni 2015, 04:25 Uhr

Jugendliche Rechtsextreme sind keine Opfer von gesellschaftlichen Veränderungen. Stattdessen seien die Familie und das soziale Umfeld entscheidend, heisst es in einer Studie des Nationalfonds. Jugendliche, die in ihrer Familie Gewalt erlebten und nach Anerkennung suchten, seien gefährdet, in Extremismus abzurutschen. Die fehlende Wahrnehmung kompensierten diese Jugendlichen mit Erfahrungen im rechtsextremen Umfeld. Es sei deshalb wichtig, die einzelnen Biografien der Jugendlichen zu kennen und dann zu reagieren.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 04:25