SVP auf Kreuzzug gegen missbräuchliche Einbürgerungen

12. Juni 2015, 05:30 Uhr

Trotz der abgelehnten Einbürgerungsinitiative im Juni setzt die SVP ihren Kreuzzug gegen missbräuchliche Einbürgerungen fort. Die Partei wiederholte in Bern erneut ihre Forderungen. Es brauche Massnahmen um unter anderen die Einbürgerungen schlecht integrierter Ausländer zu stoppen. So solle der Schweizer Pass nur an Personen gehen, die bereits eine Niederlassungsbewilligung C haben. Zudem müsse die Vergangenheit jedes Einbürgerungskandidaten genau untersucht werden. Weiter würde die SVP eine Nationalität auf Zeit begrüssen. Sollte eine eingebürgerte Person innert zehn Jahren ein schweres Strafdelikt begehen, müsse ihr das Bürgerrecht wieder entzogen werden.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 05:30
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