SVP will Kehrrichtgebühren halbieren, Stadt nicht

12. Juni 2015, 07:45 Uhr

Die Kehrichtgebühren in der Stadt Zug gehören im Vergleich mit Gemeinden in anderen Kantonen zu den günstigsten. Dies schreibt die Zuger Stadtregierung in der Antwort auf einen Vorstoss der SVP. Eine Halbierung der Kehrichtgebühren komme deshalb nicht in Frage. Die SVP hatte verlangt, die Abfallgebühren zu halbieren, weil der Zweckverband für die Abfallbewirtschaftung ZEBA beim Hauskehricht im vergangenen Jahr schwarze Zahlen geschrieben hatte. Die Stadtregierung verweist nun darauf, dass mit dem Gewinn andere Abfall-Kosten wie beispielsweise die Grünabfuhr oder die Entsorgung von Chemikalien und Giften finanziert werde. Eine Halbierung der Abfallgebühren würde daher unter dem Strich Mehrkosten von zwei bis drei Millionen Franken bedeuten. Die Zuger Stadtregierung lehnte deshalb den SVP-Vorstoss ab.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 07:45
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