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Alternative zur steuerlichen Heiratsstrafe noch nicht gefunden

12. Juni 2015, 11:56 Uhr
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© Hochzeitsmesse Luzern

Der bundesrätliche Vorschlag zur Reform der steuerlichen Heiratsstrafe stösst auf wenig Gegenliebe. Nur die CVP steht dahinter. FDP und SP wollen die Individualbesteuerung, die SVP setzt auf das Splitting. Beim Vorschlag des Bundesrats würden die Steuerbehörden den Steuerbetrag eines Paares nach dem Verheiratetentarif mit dem Betrag vergleichen, den die Eheleute nach individuellem Tarif bezahlen müssten. Der niedrigere der beiden Beträge würde in Rechnung gestellt. Zudem soll für Unverheiratete mit Kindern künftig der Grund- und nicht mehr der Verheiratetentarif gelten Diese Paare sollen künftig also mehr bezahlen, da sie nach Ansicht des Bundesrats bisher übermässig entlastet wurden.

veröffentlicht: 5. Dezember 2012 19:05
aktualisiert: 12. Juni 2015 11:56