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Buckingham-Palast Sex-Video ist offenbar nur Prahlerei

Buckingham-Palast Sex-Video ist offenbar nur Prahlerei

12.06.2015, 04:00 Uhr
· Online seit 01.01.2000, 00:00 Uhr
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Das angebliche Sexvideo, mit dem Erpresser den britischen Königshof unter Druck gesetzt haben, soll weniger spektakulär sein, als bislang angenommen. Unter Berufung auf den Anwalt eines der mutmasslichen Erpresser, sei auf dem Video kein wirklicher Sexakt zu sehen. Ein Angestellter des Hofes prahle „mit einer sexuellen Handlung, die ein Mitglied des Hofes an ihm vorgenommen habe“.

Zu sehen sei der Angestellte, der Kokain schnupft und sich dabei mit einem schwulen Sexakt mit dem bislang nicht genannten Adligen brüstet. Die beiden mutmasslichen Erpresser seien wohlhabende Partygänger aus dem Umfeld royaler Kreise, berichteten mehrere Zeitungen unter Angabe der Namen der beiden Männer. Scotland Yard bestätigte, dass zwei 30 und 40 Jahre alte Männer wegen Erpressung angeklagt wurden und am 20. Dezember vor Gericht erscheinen müssen. Der italienische Rechtsanwalt Giovanni di Stefano erklärte, er vertrete den 30jährigen. Sein Mandant habe niemals Geld für die Videoaufnahmen verlangt. Vielmehr sei ihm von Hofkreisen Geld für den Kauf der Aufnahmen angeboten worden.

Ein Hofsprecher betonte, die Angelegenheit sei „Sache der Polizei“. Inoffiziell heisst es, dass es sich bei dem erpressten Adligen „nicht um ein führendes, sondern um ein in der Öffentlichkeit weniger bekanntes Mitglied der Königsfamilie handelt“. Damit sind weder Prinz William noch Prinz Harry Opfer der Erpressung.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 04:00

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