Bundesrat wehrt sich gegen GPK-Vorwürfe

12. Juni 2015, 12:25 Uhr
Affäre Hildebrand sorgt für Verstimmung in Bundesbern

Der Rücktritt des ehemaligen Nationalbank-Präsidenten Philipp Hildebrand gibt auch nach einem Jahr weiter zu reden. Heute hat die Geschäftsprüfungskommission GPK des Parlaments den Bundesrat scharf kritisiert. Die GPK warf dem Bundesrat vor, er habe gar nicht das Recht gehabt, die Vorwürfe gegen Hildebrand zu untersuchen. Zudem hätten sich die Bundesräte gegenseitig misstraut. Bundesrätin Evelin Widmer-Schlumpf bestritt dies jedoch. Zudem habe der Bundesrat als Oberaufsicht durchaus das Recht gehabt, die Vorwürfe gegen Hildebrand zu prüfen. In der Affäre ging es um umstrittene Geschäfte mit Fremdwährungen des damaligen Nationalbankpräsidenten Philipp Hildebrand.

Misstrauensklima im Bundesrat?

veröffentlicht: 18. März 2013 17:15
aktualisiert: 12. Juni 2015 12:25