Bundesrat will härter gegen Privatbestechung vorgehen

12. Juni 2015, 11:15 Uhr

Der Bundesrat will härter gegen Privatbestechung vorgehen. Diese soll künftig von Amtes wegen verfolgt werden. Der Bundesrat reagiert damit auf die Kritik des Europarat-Gremiums gegen Korruption, Greco. Das Gremium hatte im vergangenen Dezember die Wirksamkeit der Korruptionsbekämpfung in der Schweiz in Frage gestellt. Beunruhigend sei insbesondere, dass es noch nie zu einer Verurteilung wegen Privatbestechung gekommen sei. Greco empfahl auch, in Zukunft bei der Parteienfinanzierung sämtliche Spenden ab einem gewissen Betrag offen zu legen und anonyme Spenden zu verbieten. Über das Vorgehen in Sachen Parteienfinanzierung will der Bundesrat erst später entscheiden.

veröffentlicht: 8. Juni 2012 15:21
aktualisiert: 12. Juni 2015 11:15
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