Die Stadt Luzern ist auf dem Weg zu mehr günstigen Wohnungen

20. August 2019, 18:11 Uhr
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Bis 2037 sollen 16% des Wohnraums in der Stadt gemeinnützig sein

Vor sieben Jahren hat das stadtluzerner Stimmvolk entschieden, dass der Anteil gemeinnütziger Wohnungen in der Stadt Luzern bis 2037 16 Prozent betragen soll. Die Stadt Luzern teilt mit, sie habe in den vergangenen Jahren die dazu nötigen Strukturen und Rahmenbedingungen geschaffen und legt einen Zwischenbericht vor.

Baudirektorin Manuela Jost ist zufrieden. Die Massnahmen der städtischen Wohnraumpolitik hätten sich bewährt und auch die Umsetzung der Initiative «Für zahlbaren Wohnraum» sei auf gutem Weg. Bisher wurden bereits vier städtische Areale (Obere Bernstrasse, Industriestrasse, Eichwaldstrasse und Hochhüsliweid) im Baurecht an gemeinnützige Genossenschaften abgegeben.

Wie die Stadt schreibt, konnte zwischen 2014 und 2017 ein Plus von rund 210 gemeinnützigen Wohnungen verzeichnet werden. Sie sind vor allem auf Neubauten und Zukäufe von Liegenschaften durch Wohnbaugenossenschaften zurückzuführen. Der Anteil an gemeinnützigen Wohnungen am gesamten Wohnungsbestand ist in dieser Zeit allerdings nicht gestiegen, sondern leicht zurückgegangen. Mit ein Grund dafür ist der Neubau Himmelrich 3 der Allgemeinen Baugenossenschaft Luzern (ABL), für den 210 Wohnungen abgerissen wurden.

Stadtrat will Airbnb einschränken

Zum bereits langen Massnahmenkatalog zur Umsetzung der Initiative kommen ab 2019 weitere Massnahmen hinzu. Erstens soll ein Monitoring von touristisch genutzten Zweitwohnungen, welche über Plattformen wie Airbnb vermietet werden, eingeführt werden. Das Ziel ist eine Einschränkung professioneller Anbieterinnen und Anbieter. Zweitens will die Stadt eine Strategie in Bezug auf das Wohnraumangebot für ältere Personen erarbeiten.

veröffentlicht: 20. August 2019 10:53
aktualisiert: 20. August 2019 18:11