F/A-18-Kampfjet auf Trainingsflug in Frankreich abgestürzt

14. Oktober 2015, 17:33 Uhr
Unfall weckt Erinnerungen an vergangene Flugtragödien
© Schweizer Luftwaffe
Unfall weckt Erinnerungen an vergangene Flugtragödien

Ein F/A-18-Kampfjet der Schweizer Luftwaffe ist am Mittwoch auf einem Trainingsflug im französischen Grenzgebiet abgestürzt. Der 38-jährige Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten.

Nach dem Absturz der Maschine in der Nähe der französischen Stadt Besançon am späten Mittwochvormittag ist die Absturzursache noch unklar. Der Absturz ereignete sich unbewohntem Gebiet rund 20 Kilometer östlich von Besançon. Der als erfahren geltende 38-jährige Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. Dabei zog er sich Verletzungen zu und musste ins Spital geflogen werden.

Abklärungen sind im Gange

Gemäss ersten Erkenntnissen ist es zu keinem Zusammenstoss der Flugzeuge gekommen. Weitere Abklärungen zur Absturzursache sind im Gange. Der F/A-18-Kampfjet war zusammen mit zwei anderen Maschinen vom Typ Tiger F-5 vom Militärflugplatz in Payerne zu einem Trainigsflug gestartet. Der Luftraum über dem schweiz-französischen Grenzgebiet wird von beiden Ländern als Trainingsraum genutzt.

Der Absturz weckt Erinnerungen an den Flugunfall in Alpnachstad vor zwei Jahren. Damals sind der Pilot und Co-Pilot ums Leben gekommen. Das für seine lange Nutzungsdauer bekannte Kampfflugzeug des Typs F/A-18 Hornet steht in der Schweiz seit 1997 im Einsatz. 

veröffentlicht: 14. Oktober 2015 16:43
aktualisiert: 14. Oktober 2015 17:33