Familie Stöckli verkauft ihre Anteile an Stöckli-Ski

12. Juni 2015, 13:21 Uhr
Die Gründerfamilie zieht sich vollständig aus der Wolhuser Firma zurück
© Screenshot Video Stöckli Ski
Die Gründerfamilie zieht sich vollständig aus der Wolhuser Firma zurück

Gründerfamilie Stöckli zieht sich aus dem Ski- und Bike-Unternehmen zurück.

Bei der Firma Stöckli in Wolhusen gibt es einen grossen Umbruch. Die Familie Stöckli verkauft ihre Anteile der Firma Stöckli Swiss Sports AG an die Entlebucher Unternehmerfamilie Kaufmann, teilt das Unternehmen mit. Die Familie Kaufmann halte bereits seit 20 Jahre bedeutende Anteile an der Firma. Das heisst: Die Familie Stöckli dürfte also schon länger nicht mehr die Aktienmehrheit besessen haben.

Verkauf sei bereits länger geplant gewesen

Stöckli habe in den vergangenen Monaten die Strategie des Unternehmens weiterentwickelt. Man wolle sich vermehrt auf Skis und Bikes konzentrieren. Die Familie Stöckli habe an der Weiterentwicklung der Strategie mitgearbeitet. Nun sei für die Familie der passende Zeitpunkt gekommen, um die Anteile am Unternehmen zu verkaufen. Dies sei seit längerem geplant gewesen, schreibt das Unternehmen.

Beni Stöckli verlässt die Firma

Beni Stöckli gibt damit die Führung des Unternehmens ab. Er habe eine neue Herausforderung ausserhalb des Unternehmens gefunden. Beni Stöckli soll durch einen aussenstehenden CEO ersetzt werden. Auch Beni Stöckli sen. und seine Frau Rita verlassen das Unternehmen. Sie ziehen sich aus dem Verwaltungsrat zurück. Die Kommunikation des Verkaufs lief am Montag vollständig über den Verwaltungsratspräsidenten Niklaus Knüsel. Die Familie Stöckli äusserte sich nicht zum Verkauf. Auch zum Verkaufspreis gab es keine Angaben.

Bekenntnis zu den Produktionsstandorten in der Schweiz

Der Verwaltungsrat habe in den letzten Monaten die Unternehmensstrategie weiter entwickelt, um auch in Zukunft erfolgreich bleiben zu können. Stöckli werde sich noch stärker auf die Produktion und den Vertrieb innovativer, qualitativ hochstehender Ski- und Bike-Produkte fokussieren. Unverändert bleibe dabei das Bekenntnis zur Schweizer Qualität und zu den beiden Produktionsstandorten im Kanton Luzern, Wolhusen und Malters, heisst es in der Mitteilung von Stöckli weiter.

 

veröffentlicht: 26. Mai 2014 17:15
aktualisiert: 12. Juni 2015 13:21