Felssturz an der Axenstrasse

9. Februar 2017, 16:14 Uhr
1'000 Kubikmeter Fels stürzten in den Vierwaldstättersee

Neben der Axenstrasse im Gebiet Schiferenegg im Kanton Schwyz hat sich ein Felssturz ereignet. Verletzt wurde niemand. Der Verkehr auf der Axenstrasse war nicht betroffen. Geologen behalten die Situation weiter im Auge.

Zwischen Sisikon und Brunnen sind am frühen Donnerstagmorgen unmittelbar neben der Axenstrasse grosse Felsmassen in den Vierwaldstättersee gestürzt, wie ein Bild von Radio Pilatus Hörer Michael Küttel aus Gersau zeigt. Rund 1'000 Kubikmeter Fels hätten sich gelöst, bestätigte Esther Widmer, Mediensprecherin des Bundesamtes für Strassen ASTRA, auf Anfrage von Radio Pilatus. Passiert sei der Felssturz um 05:20 Uhr morgens.

Fels schon länger instabil

Beim Felssturz kamen laut Widmer keine Personen zu Schaden. Auch der Verkehr sei nie beeinträchtigt gewesen. Dass der Fels im betroffenen Gebiet Schiferenegg instabil ist, habe man schon länger gewusst. Entsprechend habe man schon vor Jahren Vorsichtsmassnahmen getroffen. Ein Parkplatz neben dem Tunnel, der von den Felsmassen verschüttet wurde, sei schon seit zwei Jahren gesperrt. "Für die Verkehrsteilnehmer hat es nie ein Sicherheitsrisiko gegeben."

Axenstrasse bleibt offen

Die Axenstrasse bleibt laut Esther Widmer geöffnet. Es seien Spezialisten vor Ort, welche die Felsen genau untersuchen. Bei Bedarf würden weitere Massnahmen getroffen. "Im Moment aber lassen wir den Felsen zwei Wochen ruhen."

Die Schiferenegg liegt auf der Strecke zwischen Sisikon und Brunnen auf dem Gebiet der Gemeinde Morschach. Die Axenstrasse, die als Teil der A4 zum schweizerischen Nationalstrassennetz gehört, unterquert die Schifernegg in einem Tunnel.

Nach dem Felssturz an der Axenstrasse: Geologen behalten Situation im Auge

veröffentlicht: 9. Februar 2017 16:14
aktualisiert: 9. Februar 2017 16:14