Frankreich feiert Ende des Ersten Weltkrieges

11. November 2018, 15:19 Uhr
Dies unter anderem mit 70 verschiedenen Staats- und Regierungschefs
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Dies unter anderem mit 70 verschiedenen Staats- und Regierungschefs

Weltweit finden an diesem Sonntag Gedenkfeiern zum 100. Jahrestag des Waffenstillstands im Ersten Weltkrieg statt. Vor allem natürlich in Frankreich. Der französische Präsident Emmanuel Macron traf bei strömendem Regen an der Seite von Vertretern aus rund 70 Staaten sowie internationalen Organisationen am Arc de Triomphe ein.

Auch US-Präsident Donald Trump fand sich dort ein. Er schüttelte Macron und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel die Hand, bevor er sich rechts von Merkel auf die Tribüne stellte. Neben Trump stand seine Gattin Melania. Unter den Gästen waren auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der kanadische Regierungschef Justin Trudeau. Auch mit von der Partie war Bundespräsident Alain Berset. Als einer der letzten traf der russische Staatschef Wladimir Putin ein. Er schüttelte Macron, Merkel und Trump die Hand.

Zeremonie mit grossen Sicherheitsvorkehrungen

Am Triumphbogen begann Macron mit einer Rede, um anschliessend zu den Klängen von Ravels "Bolero" die Flamme am Grabmal des Unbekannten Soldaten symbolisch neu zu entzünden, um an die rund zehn Millionen Kriegstoten zu erinnern. Zu Beginn der Zeremonie hatten ab 11 Uhr die Glocken der Kathedrale Notre Dame geläutet, wie auch die von Kirchen in ganz Frankreich - genau so wie am 11. November 1918, als damit der Waffenstillstand im ganzen Land verkündet wurde. Rund 10'000 Polizisten sichern die Gedenkfeierlichkeiten ab.

veröffentlicht: 11. November 2018 13:00
aktualisiert: 11. November 2018 15:19