Google lässt die Schweiz aussen vor

12. Juni 2015, 11:50 Uhr
Die neuen Geräte von Google: Nexus 4, Nexus 7 und Nexus 10 (von oben nach unten)
© google.com

Android-Fans freuten sich auf den Event: Die Konferenz welche gestern in New York hätte stattfinden sollen. Diese wurde vom Sturm Sandy weggeblasen. Google hat die neuen Produkte und Dienste aber dann mit einem Blogeintrag vorgestellt. Und die Hoffnungen der Schweizer Android-Fans lösten sich dann auch in Luft auf.

Alle hier vorgestellten Produkte und Dienste werden (zumindest offiziell) vorderhand nicht in der Schweiz verkauft.

Neues Smartphone: Nexus 4
Das offizielle neue Google Phone kommt dieses Jahr vom Hersteller LG. Es ging offenbar diesmal nicht darum, das Beste zu bauen, sondern etwas preiswertes. So muss das Nexus 4 ohne schnellen Datenfunk LTE auskommen, auch ein Einschub für eine Speicherkarte fehlt. Hingegen läuft es mit dem neuen Android 4.2 Jelly Bean. Es bringt eine aufgebohrte Panoramafunktion Photo Sphere mit. Digitale Inhalte lassen sich - über Miracast Wireless Display - auf einen kompatiblen Fernseher beamen. Der Preis ist eine Kampfansage: $299 für die kleinste Version mit 8 GB.

Tablet für Anspruchsvolle: Nexus 10
Neben dem Billig-Tablet Nexus 7 hat Google nun auch einen ernsthaften iPad Konkurrenten im Angebot. Das Nexus 10 hat einen super-hochauflösenden 10" Bildschirm. Die Pixeldichte ist mit 299 ppi sogar noch höher als beim aktuellen iPad (269 ppi). Einen Unterschied wird man da allerdings kaum erkennen. Das günstigste Nexus 10 kostet $399. Ebenfalls wurde das Nexus 7 erneuert. Da wurde der Speicher von 16 auf 32 GB erhöht und es kann neu den Datenfunk HSPA+. Der Verkaufspreis bleibt dabei bei $199.

Tolle neue Dienste - leider auch nicht in der Schweiz
Wenn schon die Nexus-Geräte offiziell vorderhand nicht in die Schweiz kommen, dann wäre es ja schön gewesen, wenn wenigstens die neuen Google-Dienste in der Schwiez verfügbar wären. Aber auch hier gibt es leider nur Ernüchterung. Zum Beispiel die Funktion, bei Google Play 20'000 eigene Songs gratis in die Cloud laden zu können, bleibt - zumindest vorderhand - unseren Nachbarländern vorbehalten.

Vernetzt 30.10.12

veröffentlicht: 30. Oktober 2012 13:49
aktualisiert: 12. Juni 2015 11:50