Illegale Absprachen bei der UBS und Credit Suisse?

11. Juni 2015, 16:56 Uhr

Die Wettbewerbskommission WEKO hat eine Untersuchung gegen die Grossbanken UBS und Credit Suisse sowie zehn ausländische Banken eröffnet. Sie sollen sich untereinander abgesprochen haben bei den Referenzzinssätzen, um höhere Gewinne zu erzielen, heisst es in einer Mitteilung der WEKO. Damit hätten sie sich möglicherweise einen illegalen Vorteil verschafft. Die Untersuchung wurde nach einer Selbstanzeige eingeleitet. Die WEKO hat die betroffenen Banken aufgefordert, ihr nun Datenmaterial zu liefern. Dabei handelt es sich vor allem um Emails und Chat-Protokolle. Anschliessend will die WEKO prüfen, ob und wie weit der Schweizer Markt von den Absprachen betroffen war.

veröffentlicht: 3. Februar 2012 11:45
aktualisiert: 11. Juni 2015 16:56