Kein neuer Stadtteil zwischen Baar und Zug

12. Februar 2017, 15:22 Uhr
Zug sagt Ja, Baar will jedoch knapp nicht
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Zug sagt Ja, Baar will jedoch knapp nicht

Aus dem neuen Stadtteil zwischen Baar und Zug vorerst nichts. Die Stimmbevölkerung in Baar stellt sich knapp gegen den Bebauungsplan. Die Stadtzuger stimmten hingegen für ihren Teil des Bebauungsplans.

Die letzte grüne Wiese zwischen Baar und Zug wird vorerst nicht überbaut: Die Baarer Stimmberechtigten haben dem Bebauungsplan Unterfeld am Sonntag eine Abfuhr erteilt.  In Baar wurde der Bebauungsplan mit 3620 zu 3560 knapp abgelehnt.

Zug hätte Ja gesagt

Dass die Stadtzugerinnen und Stadtzuger mit 4880 Ja zu 4775 Nein für die Überbauung stimmten, ändert nichts am Gesamtergebnis.  Wegen dem Nein aus Baar kann das grenzüberschreitende Stadtquartier nicht gebaut werden. Geplant war eine Überbauung mit 700 Wohnungen, einem Park und Gewerbe.

Kritik an der Höhe der Gebäude

Kritiker störten sich vor allem an der Höhe der Gebäude. Geplant waren sechs Hochhäuser, die bis zu 60 Meter hoch hätten werden können. Nun muss die Planung wieder von vorne beginnen. Eine Überbauung ist grundsätzlich immer noch möglich.

veröffentlicht: 12. Februar 2017 14:40
aktualisiert: 12. Februar 2017 15:22