Lawine reisst am K2 neun Bergsteiger in den Tod

12. Juni 2015, 05:30 Uhr

Bei einer Expedition auf den zweithöchsten Berg der Erde sind mindestens neun Bergsteiger ums Leben gekommen. Der Leiter der Seilschaft konnte bereits gerettet werden, doch eine unbekannte Zahl weiterer Alpinisten wird noch immer vermisst. Ein herabstürzender Eisblock hatte die Extremsportler in den Tod gerissen. Bei einem Lawinenabgang am zweithöchsten Berg der Welt sind nach Angaben eines pakistanischen Tourveranstalters möglicherweise neun Bergsteiger ums Leben gekommen. Insgesamt hätten am Samstag 22 Begsteiger den K2 bestiegen, sagte Tourveranstalter Nazir Sabir am Sonntag. Beim Abstieg vom Gipfel sei die Gruppe von einer Eislawine erfasst worden. Drei Bergsteiger der laut Sabir serbischen Expedition würden vermisst. Sabirs Alpen-Club von Pakistan hatte sie organisiert.

Der K2 im pakistanisch-chinesischen Grenzgebiet im Himalaya ist mit 8’600 der zweithöchste Berg der Welt. Er gilt als schwerer zu besteigen als der rund 200 Meter höhere Mount Everest.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 05:30
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