Lohnschere hat sich weiter geöffnet

12. Juni 2015, 12:45 Uhr
Travail.Suisse empfiehlt Annahme der 1:12-Initiative
© arbeitsmarkt
Travail.Suisse empfiehlt Annahme der 1:12-Initiative

Die Toplöhne der Manager scheinen keine Grenzen zu kennen. Trotz wirtschaftlich schwierigen Zeiten wurden auch im vergangenen Jahr in vielen Unternehmen die Löhne der Manager stark erhöht. Zu diesem Schluss kommt der jährliche Bericht des Gewerkschaftsverbandes Travail.Suisse. Generell haben sich die Löhne der Spitzenkader in den vergangenen Jahren auf hohem Niveau eingependelt. An der Spitze stehen dabei Novartis, Roche, UBS und Credit Suisse. Bei diesen Unternehmen verdient der bestbezahlte Arbeitnehmer über einhundert Mal mehr als der Angestellte mit dem tiefsten Lohn. Um gegen die sich öffnende Lohnschere anzukämpfen, empfiehlt Travail.Suisse die Annahme der 1:12 Initiative.

Managerlöhne noch immer sehr hoch

veröffentlicht: 24. Juni 2013 11:39
aktualisiert: 12. Juni 2015 12:45