Lokführer machen Selbstverteidigungskurse

12. Juni 2015, 11:05 Uhr
Der Flirt-Zug der Firma Stadler Rail.
© Stadtbahn Zug

Viele Lokführer von Regionalzügen fürchten sich vor dem Feierabend. Die Lokführer müssen nachts alleine an der Endstation schlafende Passagiere wecken und aus den Zügen werfen. Dabei kommt es oft zu wüsten Szenen, weil die Passagiere betrunken sind und pöbeln. Deshalb fordert der Verband der Lokführer nun, dass künftig immer zwei Personen diesen Kontrollgang machen. Bisher habe die SBB das Problem ignoriert, so der Verband. Man nehme dies jedoch nicht mehr länger hin. Als Sofortmassnahme bietet der Verband nun Selbstverteidigungskurse für die Lokführer an.

veröffentlicht: 30. April 2012 14:06
aktualisiert: 12. Juni 2015 11:05