«Musste die Wahl erst verdauen»

21. Februar 2017, 17:21 Uhr
Mit dieser Ehre hat der Fritschivater 2017 nicht gerechnet

Der Fritschivater und Zunftmeister zu Safran 2017, Rolf Willimann, ist einer der Luzerner Fasnachtsgewaltigen und an "seinem" Schmutzigen Donnerstag der oberste Fasnächtler überhaupt. Trotzdem brauchte es einen Moment, bis er sich über sein neues Amt freuen konnte.

"Zuerst war ich geschockt", erzählt Rolf Willimann im Interview mit Radio Pilatus. Der 56-jährige Luzerner Familienvater und Treuhänder wurde am ersten Tag des Jahres am Bot der Zunft zu Safran zum Zunftmeister und Fritschivater gewählt. 

Schon früh vom Fasnachtsvirus gepackt
Rolf Willimann hat ein Treuhandbüro in der Stadt Luzern und ist in der Fasnachtsszene schon lange ein bekanntes Gesicht. "Schon als Kind hat mich das Fasnachtsvirus gepackt." Seit 2001 ist Williman Geschäftsführer des Luzerner Fasnachtskomitees LFK. Das sei denn auch der Grund gewesen, warum er überhaupt nicht mit seiner Wahl gerechnet habe, so Rolf Willimann, der 1991 in die Zunft zu Safran eintrat. Es sei ein würdevolles Amt, das er gerne angenommen habe. "Inzwischen freue ich mich sehr über diese riesengrosse Ehre", sagt Willimann lachend. 

Nach der Fritschivaterabholung und dem traditionelle Bärteliessen der Zunft Mitte Januar kommen nun die grossen Tage des Fritschivaters. Der Schmutzige Donnerstag ist wohl der wichtigste Tag für den Fritschivater. Dementsprechend gross ist die Vorfreude bei Rolf Willimann.

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Fritschivater Rolf Willimann

veröffentlicht: 22. Februar 2017 05:00
aktualisiert: 21. Februar 2017 17:21