Ozonwerte in der Zentralschweiz noch nicht alarmierend

12. Juni 2015, 12:52 Uhr
Die Luzerner Dienststelle für Umwelt und Energie rechnet nicht mit Massnahmen
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Die Luzerner Dienststelle für Umwelt und Energie rechnet nicht mit Massnahmen

Trotz teilweise klar überhöhter Ozon-Grenzwerte drohen in der Zentralschweiz noch keine Massnahmen wie zum Beispiel Tempolimiten. Mit Belastungen von 150 Mikrogramm pro Kubikmeter sei man noch deutlich von der kritischen Marke entfernt, sagte Natalie Kamber von der Luzerner Dienststelle für Umwelt und Energie: Die Ozonwerte müssten auf 180 Mikrogramm steigen, damit Massnahmen eingeleitet werden könnten. Weil aber für morgen Regen angesagt sei, würden die Ozonwerte ohnehin deutlich sinken.

Im Kanton Tessin gelten höhere Voraussetzungen für die Festsetzung von Tempolimiten. Dort muss die Ozonbelastung während dreier Stunden die Marke von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter übertreffen.

Ozon-Werte in der Zentralschweiz noch nicht alarmierend

veröffentlicht: 23. Juli 2013 16:09
aktualisiert: 12. Juni 2015 12:52