Prinz Harry und Meghan treten als Royals zurück

9. Januar 2020, 04:49 Uhr
Die beiden wollen ihre Verpflichtungen abgeben
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Die beiden wollen ihre Verpflichtungen abgeben

Für viele ist es wohl mehr amüsant und speziell - für Grossbritannien dürfte es einem Erdbeben gleichkommen. Der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan wollen ihre royalen Verpflichtungen aufgeben und sich von der Königsfamilie noch mehr zurückziehen.

Der britische Prinz Harry und Herzogin Meghan wollen in Zukunft einen Großteil ihrer royalen Verpflichtungen aufgeben und finanziell unabhängig sein. Gleichwohl möchten die beiden weiterhin Königin Elizabeth II. (93) unterstützen. Das erklärte das Paar am Mittwochabend in einer Mitteilung, die sie über ihren offiziellen Instagram-Account verbreiteten. Die beiden wollen künftig sowohl in Großbritannien als auch in Nordamerika leben, hiess es darin.

"Genügend Raum für die Familie"

«Nach vielen Monaten des Nachdenkens und der Diskussionen haben wir uns entschieden, in dieser Institution eine neue fortschrittliche Rolle für uns zu finden», schrieben Harry und Meghan. Sie würden daher als Senior-Mitglieder der Royals zurücktreten - gemeint ist damit der innere Zirkel der königlichen Familie mit zahlreichen Verpflichtungen. Das Paar erhofft sich dadurch, genügend Raum für die Familie und seine Wohltätigkeitsarbeit zu finden. Weitere Detail zu ihren Plänen und dem weiteren Vorgehen wollen sie «zu gegebener Zeit» kommunizieren. 

Königsfamilie wohl "not amused"

Aus einem offiziellen Schreiben des Palasts geht hervor, dass sie Queen noch nicht lange von dem Vorhaben der beiden wisse. "Wir verstehen ihr Bedürfnis, anders an die Dinge heranzugehen, doch ist dies ein kompliziertes Problem und wird Zeit brauchen, um es zu klären", schreibt das britische Königshaus. Was alle sehr neutral und freundlich daherkommt, dürfte in Tat und Wahrheit aber wohl anders aussehen. So sind sich verschiedene Royal-Experten sicher: Die Queen sei wohl definitiv "not amused" über diese Meldung - ja gar stinkesauer.

Quelle: dpa

veröffentlicht: 9. Januar 2020 04:41
aktualisiert: 9. Januar 2020 04:49