Schläger soll nicht in die RS dürfen

12. Juni 2015, 12:25 Uhr
Bundesverwaltungsgericht hät jungen Mann für ein Armee-Risiko

Wer vor der RS in Schlägereien verwickelt ist, hat bei der Armee nichts verloren. Zu diesem Schluss kommt das Bundesverwaltungsgericht . Ein junger Mann hatte vor der RS zwei Personen tätlich angegriffen. Die Armee schloss ihn danach vom Dienst aus. SVP-Sicherheitspolitiker Hans Fehr ist mit diesem Entscheid nicht einverstanden, es dürfe nicht sein, dass einer ein paar Schläge austeile und sich so von der Dienstpflicht drücken könne. Armee und Gericht kamen zum Schluss dass der Mann ein Risiko für die Armee darstellen könnte. Wer bereits in seiner Jugend gewalttätig ist, dem dürfe der Umgang mit einer Waffe nicht zugemutet werden. Auch wenn der Mann gerichtlich nicht verurteilt worden ist.

veröffentlicht: 2. April 2013 17:24
aktualisiert: 12. Juni 2015 12:25