Stadionverbote gegen 83 Gottéron-Fans

26. November 2019, 12:09 Uhr
Beim Spiel gegen Rapperswil gab es gewalttätige Ausschreitungen
© HCFribourg-Gottéron
Beim Spiel gegen Rapperswil gab es gewalttätige Ausschreitungen

Beim Spiel von den Rapperswil-Jona Lakers gegen Fribourg-Gottéron vom 16. November kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen. Die Kommission Ordnung und Sicherheit der National League und Swiss League haben nun zusammen mit den betroffenen Clubs gegen 83 Personen ein gesamtschweizerisches Stadionverbot verhängt.

Wie die National League in einer Mitteilung schreibt, kam es rund um die Partie zwischen Rapperswil und Fribourg zu heftigen Ausschreitungen. Fans von Fribourg-Gottéron, darunter auch eine Gruppe aus Deutschland, provozierten vor und während des Spiels Rapperswil Anhänger.

Die Aussenabgrenzung des Gästesektors in der St.Galler Kantonalbank Arena wurde dabei stark beschädigt und es kam zu Bierwürfen. Die Rapperswil Fans verhielten sich dabei korrekt und gingen nicht auf die Provokationen ein. Die Randalierer wurden zudem gegenüber der Polizei und dem Sicherheitsdienst gewalttätig, mehrere Personen wurden verletzt.

Drei Jahre Verbot

Auf der Rückreise der Anhänger von Fribourg-Gottéron kam es auf einer Autobahn-Raststätte zu weiteren Ausschreitungen und Gewalt gegenüber Anhängern eines dritten National League Clubs. Die Kommission Ordnung und Sicherheit der National League und Swiss League eröffneten nach diesen Ereignissen sofort eine Untersuchung.

Zusammen mit den betroffenen Clubs wurden nun gegen 83 Personen ein gesamtschweizerisches Stadionverbot ausgesprochen. Darunter befinden sich 22 deutsche Staatsangehörige, die anderen sind in der Schweiz wohnhaft. Nur fünf der Randalierer sind Frauen. Die Verbote gelten für mindestens drei Jahre und gelten für sämtliche Eishockey und Fussballstadien und –spielen in der Schweiz.

veröffentlicht: 26. November 2019 11:56
aktualisiert: 26. November 2019 12:09