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«Vaterschaftsmethode» gegen Warenfälschungen

12. Juni 2015, 11:56 Uhr

Eine Spin-Off-Firma der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um Fälschungen auf die Spur zu kommen. Dies meldet die ETH-Online-Zeitung ETH-Life. Die Methode funktioniere wie ein Vaterschaftstest mit DNS, der Trägerin der Erbinformation. Demnach wird bei der Herstellung eines Produkts dem Ausgangsmaterial synthetisch hergestellte DNS- beigemischt. Mit einer Gen-Analyse lässt sich daraus das Ausgangsmaterial identifizieren. Damit die DNS während der Produktion oder beim Gebrauch des Produkts nicht verändert wird, wird sie in kleinste Glaskügelchen eingebracht, die nicht mit andern Stoffen interagieren. Für die spätere Analyse genügt schon ein Milligramm des Ausgangsmaterials.

veröffentlicht: 5. Dezember 2012 16:37
aktualisiert: 12. Juni 2015 11:56