Lockdown

Wie halte ich mein Auto fit?

7. April 2020, 16:43 Uhr
Mit diesen Tipps hältst du dein Auto während der Coronakrise fit.
© pixabay.com
Wegen des Coronavirus arbeiten immer mehr Leute im Homeoffice. Für die Autos bedeutet das viel mehr Zeit in der Garage, statt auf den Strassen. Aber was tun, damit dein Auto bis nach der Krise keinen Schaden nimmt? Der TCS hat 5 Ratschläge bereit.

Zurzeit stehen zahlreiche Autos in der Garage, weil die Leute entweder von Kurzarbeit betroffen sind oder von Zuhause aus arbeiten. Damit dein Auto keinen Standschaden erleidet und nach dem Lockdown wieder ready ist, gibt's vom TCS einige Vorsichtsmassnahmen.

1. Kontrolliere die Flüssigkeitsstände

Prüfe regelmässig den Ölstand, die Bremsflüssigkeit und den Kühlwasserstand, um Motor und Bremsen zu schützen, wenn du das Fahrzeug länger nicht brauchst. Sowohl beim Benzin-, als auch beim Dieselfahrzeug müssen diese Kontrollen gemacht werden. Beim Elektroauto muss man ebenfalls die Bremsflüssigkeit prüfen.

2. Verhindere Entladung der Batterie

Auch wenn das Auto auf dem Parkplatz stillsteht, versorgt die Batterie weiterhin den Bordcomputer und die Multimediasysteme mit Strom. Damit beim Wiedergebrauch Pannen und Schäden vermieden werden können, hab ein besonderes Auge auf die Batterie.

Die Batterie ganz vom Fahrzeug zu trennen, empfiehlt der TCS nicht und sei den Profis vorenthalten. Wenn es dein Parkplatz zulässt, kannst du ein Ladegerät an die Batterie anhängen, um eine starke Entladung zu verhindern. Bei Elektro- oder Hybridautos kann der Profi den Servicestecker ausschalten.

3. Erhöhe den Reifendruck

Damit dein Auto bei längerem Nichtgebrauch keinen Schaden nimmt, wird empfohlen, den vom Fahrzeughersteller angegebenen Reifendruck um 0,5 bar zu erhöhen. Denn der Reifendruck nimmt jeden Monat um 0,1 bis 0,3 bar ab. Platte oder schlecht aufgepumpte Reifen erhitzen sich schneller beim Fahren und können platzen. Wenn du dein Fahrzeug wieder in Betrieb nimmst, solltest du den Druck gemäss den Angaben des Herstellers wiederherstellen und danach regelmässig kontrollieren.

4. Achte auf deinen Tank

Bei neueren Fahrzeugen solltest du wenig Benzin im Tank lassen, damit das Benzin sich nicht durch die Wände frisst. Genau das Gegenteil gilt bei älteren Fahrzeugen: Dort sollte der Tank mindestens zu drei Viertel gefüllt sein um die Verdampfung des Benzins und die Verrostung des Blechs zu verhindern.

Bei Dieselfahrzeugen solltest du den Tank ganz auffüllen, um Kondensation zu verhindern. Dies bezweckt, dass die Qualität des Treibstoffs erhalten bleibt und der Motor keinen Schaden nimmt. Bei Elektrofahrzeugen sollte die Batterie zu 80% aufgeladen sein. Der TCS empfiehlt, das Elektroauto bei längerem Nichtgebrauch nicht am Ladegerät hängen zu lassen, da sonst die Lebensdauer der Batterie verkürzt wird.

5. Suche geeigneten Ort für die Stilllegung

Am besten geeignet wäre ein geschlossener, kleiner und kühler Raum anstelle eines gemeinschaftlichen oder aussenstehenden Platzes. Somit wäre dein Auto vor Wettereinflüssen und Mardern geschützt.

Falls dein Auto in einem geschlossenen Raum steht, kannst du die Fenster einen Spalt öffnen, damit es im Innern nicht muffig wird. Die Handbremse sollte nicht angezogen werden, weil somit die Bremse blockiert. Stattdessen besser einen Keil unter die Reifen schieben, damit das Auto nicht wegrollen kann.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 7. April 2020 16:30
aktualisiert: 7. April 2020 16:43