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Keine Trauer

10 Gründe, wieso Arbeit und Schule besser als Ferien sind

Michael Bumbacher, 22. August 2021, 21:14 Uhr
Ja, die Ferien sind für die meisten endgültig vorbei. Aber das ist noch kein Grund zur Traurigkeit. Denn zur Arbeit oder in die Schule gehen, hat sehr viele Vorteile. Hier sind zehn Gründe, wieso du dich wieder auf das wahre Leben freuen solltest.
Es gibt unzählige Gründe, wieso wir auf die Ferien verzichten sollten. (Symbolbild)
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In einigen Kantonen ist die Schule bereits wieder gestartet, in anderen beginnt am Montag der Ernst des Lebens wieder. Ernst des Lebens?! Sicher nicht. Endlich kannst du die Badehose an den Nagel hängen, die ewige Völlerei hinter dir lassen und dich auf das Schöne im Leben fokussieren.

Wir haben zehn Gründe herausgepickt, wieso Schule und Arbeit besser sind als Ferien. Natürlich ganz ohne Ironie und Sarkasmus – wer will denn schon ewig Ferien haben? 😉

1. Bei der Arbeit gibt es kein Gedränge wie bei den völlig überfüllten Badestränden. Endlich herrscht eine ruhige Arbeitsoase, in der du dich entspannt ausbreiten kannst, ohne dass du deinen Arbeitsplatz mit einem Badetuch am Morgen früh reservieren musst.

Solche Bilder sind doch eine absolute Horrorvorstellung.
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2. Sorry, could you repeat that? Je ne comprends pas! Nite verstehe igge. Du weisst, was ich meine. Zurück in der Schweiz verstehst du wieder jeden...

Immer diese Sprachbarrieren in den Ferien. Wer hat da schon Lust drauf?
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…ausser natürlich die Walliser, die Ostschweizer, die Rätoromanen, die Tessiner et les Romands.

3. Beim Arbeiten kannst du schmerzhafte Sonnenbrände verhindern. Dafür gibt es für alle Bürofachkräfte eine unbedenkliche, schöne Bildschirm-Bräune umsonst durch das viel gesündere Computerblaulicht.

Gerade in Zeiten von Corona können Sonnenbrände unangenehme Folgen haben...
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4. Du musst dich nicht mehr länger mit deiner Familie herumschlagen, sie necken oder euch gegenseitig auf den Wecker gehen. Babysitten ade! Endlich bist du die Nervensägen los. Dafür siehst du jeden Tag deine Kollegen wieder. Und natürlich den lieben Chef!

Anstrengend: In den Ferien deine Geschwister 24/7 auszuhalten.
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5. Auch musst du dir keinen langweiligen Vortrag mehr von deinen Eltern anhören, die den ganzen Reiseführer verschlungen haben und nun das ganze Wissen weitergeben wollen.

Jaaa, woow «mega» interessant. Chömmer jetzt endlich go bade? Es isch heiss!
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Für alle Schülerinnen und Schüler: Die langweiligen Vorträge werden nun von euren Geschichtslehrpersonen übernommen.

6. Mehrere Stunden in die Ferien fliegen oder einen ganzen Tag mit dem Auto fahren. Was ist das für eine komplette Zeitverschwendung?! Zur Arbeit braucht es nur eine kurze Fahrt mit dem ÖV oder dem Auto und schon bist du bei deiner Traumdestination angekommen.

Und Mal ehrlich: So lässig ist das Fliegen auch wieder nicht.
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Apropos ÖV: Die Züge hier sind pünktlich! Halleluja!!!

Dafür regst du dich in der Schweiz wieder über jede Minute Verspätung auf.
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7. Wenn du arbeitest, verdienst du Geld, statt es für unnötige Souvenirs auszugeben. Ich meine, wer braucht all diese Schlüsselanhänger, Magnete und Shotgläser? Hier kannst du dein hart erarbeitetes Geld in tolle ÖV-Tickets (siehe oben), leckeren Kaffee oder die vielfältigen Parkplätze investieren.

Spätestens beim Packen für die Rückreise merkst du, wie viel Müll du zusammengekauft hast.
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Apropos Geld: Ein Hoch auf den Schweizer Franken! Du musst nicht immer im Kopf umrechnen, wie viel es in der Schweiz kosten würde. Aber denk besser nicht daran, wie günstig die Artikel im Ausland waren...

8. Dein Essen wird dir hier genau auf deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse angepasst. Denn du bist dein eigener Koch oder Köchin. Und ja: Bier kühl stellen, zählt auch als kochen.

Selbst wenn es nur für aufgewärmte Ravioli reicht: Du bist nun wieder der Koch oder die Köchin.
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9. Dank geregelten Arbeitszeiten springst du frühmorgens fit und munter aus den Federn und kannst den ganzen Tag in voller Länge nutzen. Nicht wie in den Ferien, wo du dich erst um elf Uhr morgens ans Frühstücksbuffet schleppst und schon den halben Tag verpasst hast.

Jaja, wieder Mal zu viel gefeiert, sodass es leider nicht für das Frühstück reicht.
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10. Und zu guter Letzt hast du während der Arbeit genug Zeit, um über deine nächsten Ferien nachzudenken. Und dir überlegen, wo du deine hart erarbeitete Kohle wieder für «wunderschöne» Souvenirs ausgeben kannst – all die schönen Schlüsselanhänger, Magnete und Shotgläser, die du und deine Freunde «unbedingt» haben wollt.

So schlimm sind die Ferien ja eigentlich doch nicht.
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Denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. (Und Malle ist nur einmal im Jahr.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 22. August 2021 20:55
aktualisiert: 22. August 2021 21:14